Rüstungsatlas Hessen 2018

In Artikel 69 der Hessischen Verfassung heißt es unmissverständlich:

„Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet. Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig.“

Die Realität in Hessen sieht anders aus. Auch von hessischem Boden geht wieder Krieg aus.

Die vorliegende Broschüre, die von Lühr Henken verfasst worden ist, aktualisiert und erweitert den 2011 erstmals von der Fraktion DIE LINKE veröffentlichen Rüstungsatlas. Sie soll über die umfassende Kriegsvorbereitungspolitik in Hessen informieren und dazu anregen, Diskussionen über Alternativen zu Rüstungsproduktion und zu einer Militarisierung nach innen und außen zu führen. Diese Dokumentation soll der Friedensbewegung und allen Interessierten wichtige Informationen für ihre Arbeit an die Hand geben.
Arbeiten wir gemeinsam daran, dass der Einsatz für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung und die Ächtung von Krieg und Rüstung Leitlinien hessischer Landespolitik werden.

Broschüre: „Rüstungsatlas Hessen 2018“ [pdf]

Rüstungsstandort Bremen: „Erlebnisland“ als Lieferant der Zutaten für Kriege

Autor/innen: Hartmut Drewes, Prof. Dr. Wolfram Elsner, Joachim Fischer, Lühr Henken, Andrea Kolling, Ekkehard Lentz, Manfred Osthaus, Wieland von Hodenberg, Prof. Dr. Jörg Wollenberg

Herausgegeben von:

  • Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung
  • Bremer Friedensforum
  • Abrüstungsinitiative Bremer Kirchengemeinden
  • Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Bremen
  • Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen

Link zur Broschüre [pdf]

Bremer Schriften zur Konversion

Herausgegeben von Prof. Dr. Wolfram Elsner*

Das Bremische Konversionsprogramm gilt EU-weit als ein erfolgreiches Beispiel aktiver regionaler Industrie- und Strukturpolitik. Es wurde vor dem Hintergrund einer erheblichen regionalen Konversionserfahrung seit 1992 regelmäßig weiterentwickelt. Der neueste Fortschreibungsentwurf des Programms erfolgte im Herbst 1997 und reagierte auf neueste Entwicklungen in der regionalen Wehrtechnik-Branche. Es ergänzt die FuE-orientierte Förderung um Markterschließungsförderung, Qualifizierungsförderung und Ausgründungsförderung. Auch mit seiner institutionellen Struktur (Beraterkreis) und seinen Instrumenten (Mittelfristige Konversionskonzepte der Unternehmen) gibt es als ein Vorbild für einen integrierten, modernen strukturpolitischen Ansatz.

* Prof. Dr. Wolfram Elsner ist Professor an der Universität Bremen.

Eine Übersicht über die in dieser Reihe erschienen Bücher gibt es auf der Seite des Lit-Verlages.